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35 Jahre unabhängige Ukraine: Das Krim-Parlament protestierte

Infosperber
35 Jahre unabhängige Ukraine: Das Krim-Parlament protestierte

Themen: Geopolitik, Krieg&Frieden, Demokratie

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Die Darstellung rekonstruiert die Auseinandersetzungen um den Status der Krim seit dem Zerfall der Sowjetunion und vertritt die Auffassung, die Ukraine habe die Halbinsel 1991 gegen den Willen ihrer Bevölkerung eingegliedert. Im Januar 1991 stimmten laut den angeführten Zahlen 93 Prozent der Teilnehmenden für die Wiederherstellung einer autonomen Krim-Republik als Teil einer neuen sowjetischen Union. Kiew gewährte der Krim zunächst Autonomie, setzte Bestrebungen nach weitergehender Selbstbestimmung aber wiederholt Grenzen. Die Chronologie nennt das Referendum von 1994, die Absetzung des prorussischen Präsidenten Juri Meschkow 1995 und die Aufhebung der Krim-Verfassung als entscheidende Schritte der Zentralisierung. Für 2014 schildert sie den Machtwechsel in Kiew, die Blockade ukrainischer Militärstandorte durch russische Kräfte und das Referendum vom 16. März über den Anschluss an Russland. Dessen offizielles Ergebnis von 96,77 Prozent bei 83,1 Prozent Beteiligung wird genannt, ebenso die fehlende international anerkannte Beobachtung und die Zurückweisung durch die Ukraine und westliche Staaten.

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