geborenbleiben https://neuewege.ch/geborenbleiben
Die Nachbarin Hannah ist 69 Jahre nach ihrer Geburt gestorben. Ihr Tod führt zu Fragen nach dem Sterben und dem Geborenwerden.
Die Nachbarin Hannah ist 69 Jahre nach ihrer Geburt gestorben. Ihr Tod führt zu Fragen nach dem Sterben und dem Geborenwerden.
Omar Ibrahim betont die Bedeutung offener Räume für gemeinschaftlichen und gesellschaftlichen Austausch. Sein Anliegen ist es, zu Debatten über Religion, Sozialismus und Kritik einen kleinen Beitrag zu leisten.
Nach der tödlichen Erschiessung von Roger Nzoy durch einen Polizisten am Bahnhof Morges kämpfen Angehörige und Unterstützer*innen für Aufklärung. Das Bündnis Justice 4 Nzoy verbindet kollektive Trauer mit politischem Widerstand gegen das Vergessen.
Klimakrise, Kriege und persönliche Katastrophen geben Anlass zur Trauer. Eine persönliche Reflexion sucht in Schmerz und Trauer Spuren der Liebe zum Leben und stellt die Frage, wo Gott in all diesem Leid zu finden ist.
Hitzewellen richten grosse Schäden an, die Klimakrise wird in Europa spürbarer. Der seit drei Jahren wütende Genozid in Gaza, neue Angriffskriege und Todesfälle von Menschen an Grenzen prägen zugleich eine fortdauernde globale Krise.
Die Zeitschrift Neue Wege sucht neue Vorstandsmitglieder.
Margarete Susmans umfangreicher Vortrag von 1946 entstand an einem Ferienkurs der Religiös-Sozialen Vereinigung. Die Druckfassung kreist unter dem Titel «Anarchismus wagen» um ihr Denken und ihre damalige Auseinandersetzung mit anarchistischen Ideen.
Rudolf Augstein wird die Aussage zugeschrieben, die Linke verbinde heute nur noch ihre Kritik. Unter dem Titel «Wider die falschen Götter» greift der Beitrag diese zugespitzte Diagnose über politische Gemeinsamkeiten auf.
In einem Kulturzentrum in einer mittelgrossen Schweizer Stadt geht es an diesem Abend um psychedelische Drogen.
Zum 120-jährigen Jubiläum blickt das Projekt Neue Wege dankbar und stolz auf seine Geschichte und Gegenwart zurück. Zugleich stellt sich die Aufgabe, dem Projekt mit Unterstützung für die Zukunft eine tragfähige Perspektive zu geben.
Anne-Christine Halter verlässt die Zeitschrift Neue Wege. Sie hatte seit 2023 die neu geschaffene Teilzeitstelle für digitale Öffentlichkeitsarbeit, Fundraising und Marketing inne, die für das Magazin inzwischen wichtig geworden ist.
Ein geflüchteter Autor kritisiert Schweizer Asylhürden und die Instrumentalisierung von Schutzsuchenden durch die SVP. Mit dem europäischen Asylsystem GEAS drohe ab 2026 weitere Entrechtung. Zugleich würdigt er solidarische Freiwillige und das politische Engagement Geflüchteter.
Ein Gespräch untersucht linken Aktivismus und religiöse Verwurzelungen. Im Mittelpunkt stehen die Verbindung von Glauben und politischer Praxis, Spannungen zwischen Institutionen und gelebter Erfahrung sowie die Frage, welche Grundlagen politische Kämpfe langfristig tragen.
Frauen sollen politische und besonders militärische Fragen klar benennen, statt sich einer als niedlich und dümmlich beschriebenen Ausdrucksweise anzupassen. Gefordert wird eine neue Sprache, die Frauen ernst nimmt und ihnen in diesen Bereichen mehr Stimme verleiht.
Maria Marggraf übernimmt bei «Neue Wege» Community Management, Öffentlichkeitsarbeit und Fundraising. Die Autorin und Literaturvermittlerin bringt Erfahrungen aus dem Literaturhaus Basel mit und will die vielfältigen Stimmen der Zeitschrift in der Schweiz und darüber hinaus sichtbarer machen.
Zum 120-jährigen Bestehen fragt «Neue Wege» nach anarchistischen Einflüssen, heutiger Verantwortung für die Zeitschrift und Leonhard Ragaz’ Reich-Gottes-Verständnis. Auch historische Texte über Migration von 1918 und die Suche nach einer herrschaftsfreien Sprache stehen im Fokus.
Die Zeitschrift «Neue Wege» versteht ihr 100-Jahr-Jubiläum 2006 nicht als Anlass zum Stillstand. Der politische und publizistische Kompass bleibe bestehen, während sich in den folgenden zwei Jahrzehnten fast alles verändere und die weitere Entwicklung offen bleibe.
Gesundheit erscheint aus der Perspektive sozialer Ungleichheit als fragiles Gut. Im Zentrum steht ein Gesundheitsverständnis, das körperliches, psychisches und soziales Wohlergehen verbindet und gerechte Bedingungen für alle Menschen verlangt.
An der European Academy of Religion in Rom diskutierten internationale Theologinnen und Theologen Religion und Ungleichheit. Ein Panel untersuchte race, class und gender sowie Bündnisse von Bauarbeitenden und Klimaaktivistinnen als Formen solidarischer Alternativen zum zerstörerischen Status quo.
Teepflückerinnen in Sri Lanka kämpfen gegen Armut, überhöhte Erntevorgaben und prekäre Wohnverhältnisse. Ein Arbeiterinnentribunal stärkte ihre Gewerkschaft; nach einer Klage und landesweiten Mobilisierung stiegen die Löhne. Nun fordert die Bewegung ein neues Plantagengesetz.
Die «Secret Muslim Theory» um Anne Hathaway und Goethe zeigt eine Sehnsucht junger Musliminnen und Muslime nach Anerkennung. Der Essay verfolgt islamische Spuren in europäischer Kultur und Sprache und kritisiert die Vorstellung, der Islam gehöre nicht zur europäischen Gegenwart.
Spirituelle Bedürfnisse nach Sinn, Achtsamkeit und Verbundenheit werden zunehmend in die Marktlogik integriert. Praktiken und Lebensformen entwickeln sich im Gesundheitsbereich zu Geschäftsmodellen für Einzelpersonen und Institutionen, was eine kritische Betrachtung aktueller Entwicklungen auslöst.
Sumaya Mohamed und Cevincia Singleton sprechen über Pflege, Spiritual Care sowie über strukturelle Grenzen des Berufs. Sie schildern Sexismus und Rassismus im Arbeitsalltag und fragen, welche Voraussetzungen eine gesunde Gesellschaft braucht.
Ein globales System aus Ausbeutung und Ungleichheit verweigert Millionen Menschen den Zugang zu Gesundheit. Krank machende Verhältnisse gelten jedoch nicht als unveränderlich: Widerstand, Solidarität und politisches Handeln können sie nach dieser Sichtweise verändern.