Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

45 Grad auf dem Pausenplatz: Die simpelste Lösung kostet fast nichts

TSRI
45 Grad auf dem Pausenplatz: Die simpelste Lösung kostet fast nichts

Themen: Klima&Energie, Bildung, Gesundheit

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

An heissen Sommertagen überschreiten Zürcher Schulzimmer laut Bericht häufig den Komfortgrenzwert von 26,5 Grad, teils werden mehr als 30 Grad gemessen. Auf versiegelten Pausenplätzen kann die gefühlte Temperatur bei Sonne über 45 Grad steigen. Eine vom kantonalen Hochbauamt untersuchte ZHAW-Studie sieht vorerst keine flächendeckenden Klimaanlagen als nötig an. Als wirksamste und günstige Sofortmassnahme nennt sie konsequente Nachtlüftung. Wenn Fenster und Türen über Nacht systematisch geöffnet werden, sinkt die morgendliche Starttemperatur laut Studie von 26 auf rund 22 Grad. In Verbindung mit Aussenbeschattung lässt sich die Mittagshitze weiter reduzieren. Für den Aussenraum empfiehlt die Studie Entsiegelung, Begrünung und rasch wirksame Schattenelemente wie Sonnensegel, weil junge Bäume erst nach Jahren genügend Schatten bieten. Kombiniert könnten diese Massnahmen die gefühlte Temperatur um bis zu 20 Grad senken. Die Kantonsschule Rychenberg in Winterthur setzt die Erkenntnisse bei einer Sanierung für drei Millionen Franken um.

tsri.ch

Zum Originalartikel