Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

«Als die Helvetia das Haus gekauft hat, wussten wir: Bald kommt die Kündigung»

TSRI
«Als die Helvetia das Haus gekauft hat, wussten wir: Bald kommt die Kündigung»

Themen: Leben, Wirtschaft/Finanzen, Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Helvetia-Baloise und das Familienunternehmen Spross planen an der Gut- und Bertastrasse in Zürich-Wiedikon eine verdichtete Ersatzüberbauung mit 111 Mietwohnungen, etwa doppelt so vielen wie heute. Dafür sollen mehrere Liegenschaften abgerissen werden, darunter ein gut gepflegtes, über 60 Jahre altes Haus an der Bertastrasse. Dutzende Mietende müssen ausziehen; ihre Kündigungsfrist läuft bis Ende Juni 2028. Die Pensionskasse bietet Unterstützung bei der Wohnungssuche, 2500 Franken Umzugspauschale, eine verkürzte Kündigungsfrist und vergünstigte Rückkehrmöglichkeiten an. Die künftigen Mieten sind jedoch noch offen. Betroffene befürchten, dass sie die Neubauwohnungen nicht bezahlen können, insbesondere ältere langjährige Bewohnende. Mehrere Mietende haben die Kündigungen mit Unterstützung des Mieter:innenverbands Zürich angefochten. Auch das Restaurant Chez Céline, weitere Gewerbebetriebe und Deutschkurse der AOZ benötigen neue Standorte. Helvetia-Baloise begründet den Abriss mit strukturellen Mängeln sowie unzureichender Barrierefreiheit, Lärm- und Energieeffizienz und verweist auf zusätzlichen Wohnraum im angespannten Zürcher Markt.

tsri.ch

Zum Originalartikel