Themen: Geopolitik, Klima&Energie, KI/Digital
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Der Autor verbindet den KI-Wettlauf mit dem hohen Energie- und Heliumbedarf von Rechenzentren und der Halbleiterindustrie. Er behauptet, Schäden an der Heliumanlage Ras Laffan in Katar sowie die Schliessung der Strasse von Hormuz hätten Lieferungen nach Asien stark eingeschränkt und den USA Einfluss verschafft. Auch bei Öl und Gas sieht er eine strategische Verschiebung: Angriffe der Houthis auf Saudi-Arabien und eine zerstörte Pipeline nach Yanbu hätten neben Hormuz auch den Zugang zum Roten Meer beeinträchtigt. Die USA profitierten laut dieser Darstellung von eigenen Reserven, venezolanischem Öl sowie ihrer Rolle als Gas- und LNG-Anbieter. Europa drohten nach dem Rückgang russischer Gaslieferungen höhere Kosten; genannt werden 78 Euro pro MWh in Deutschland gegenüber früher 47 Euro. Zusätzliche Risiken sieht der Autor bei Düngemitteln aus den Golfstaaten und der Ernährung Indiens. Seine zentrale These lautet, Washington habe kein Interesse an einer raschen diplomatischen Entschärfung der Konflikte.