Themen: Kultur/Feuilleton
Regionen: International, Europa
Anna de Noailles lebt 1920 in Paris und versteckt sich, um dem Älterwerden zu entgehen. Die Gräfin und Salonnière wurde von Van Dongen und Zuloaga porträtiert, steht jedoch vor allem als Dichterin und Romanautorin im Zentrum. Sie war mit Marcel Proust befreundet und schrieb in einer als leuchtend beschriebenen lyrischen Sprache. Ihre Werke behandeln Begehren, Abhängigkeit und den Krieg. Der zitierte Schlussvers eines Gedichts lautet sinngemäss: Mit einer träumenden Seele sitzt sie am Rand der Welt.