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Antonelli, un italiano al vertice dopo 70 anni: «Per vincere non basta il talento»

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Antonelli, un italiano al vertice dopo 70 anni: «Per vincere non basta il talento»

Themen: Sport, Gesellschaft

Regionen: International, Europa

Kimi Antonelli ist laut dem Journalisten Giusto Ferronato der erste italienische Formel-1-Weltmeister seit Alberto Ascari 1953. Der Erfolg sei für Italien besonders emotional, weil mehrere Generationen keinen Landsmann als Weltmeister erlebt hätten. Talent allein erkläre Antonellis Titel nicht: Nötig seien auch die Chance durch Mercedes, ein konkurrenzfähiges Auto sowie Engagement und finanzielle Mittel. Ferronato erwartet, dass Antonellis Erfolg junge Menschen für den Motorsport begeistern kann, ähnlich wie Jannik Sinner im Tennis. Der Zugang bleibe jedoch teuer, da Kinder früh beginnen und Familien hohe Investitionen tragen müssten. Antonelli sei in Italien aufgewachsen, aber von Mercedes entdeckt und gefördert worden. Für viele italienische Fans bleibe ein späterer Titelgewinn mit Ferrari ein Wunsch. Ein Wechsel nach Maranello hänge jedoch von der sportlichen und technischen Konkurrenzfähigkeit ab; Mercedes werde den 20-Jährigen kaum leicht ziehen lassen. Seine Familie und das erfahrene Team um Toto Wolff könnten ihm helfen, mit Ruhm und Geld umzugehen.

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