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Ausblick UBS: Solide Zahlen und politisches Stellungsspiel

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Ausblick UBS: Solide Zahlen und politisches Stellungsspiel

Themen: Wirtschaft/Finanzen, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt

Für das dritte Quartal rechnen Analysten bei der UBS mit einem Anstieg des Nettogewinns um 9,1 Prozent auf 2,71 Milliarden Dollar. Der Vorsteuergewinn soll gemäss dem bankeigenen Analystenkonsens um 24 Prozent auf 3,52 Milliarden Dollar steigen, die Erträge um 6 Prozent auf 12,93 Milliarden Dollar. Im Global Wealth Management werden höhere wiederkehrende Gebühren und mehr Handelserträge erwartet, während die Entwicklung bei Personal & Corporate verhaltener ausfallen dürfte. An der Medienkonferenz mit CEO Sergio Ermotti dürfte zudem der Streit über die Eigenkapitalvorgaben im Zentrum stehen. Der Ständerat schlägt vor, Auslandtöchter mit 90 Prozent hartem Eigenkapital zu unterlegen; die UBS bezeichnet dies als exzessiv. Medienberichte über einen möglichen Wegzug oder eine Fusion stossen auf Skepsis. Experten verweisen auf lange Übergangsfristen und die hohen Kosten sowie die Komplexität einer Bankenfusion. Die UBS-Aktie fiel seit Anfang September von rund 45 auf etwa 38.50 Franken, ein Rückgang von ungefähr 14 Prozent.

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