Themen: KI/Digital, Bildung, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Eine Basler Interessengemeinschaft aus Eltern, Grosseltern und Fachpersonen fordert vom Regierungsrat strengere Regeln für Smartphones, soziale Medien und künstliche Intelligenz an Schulen. Rund 250 Personen haben einen offenen Brief unterzeichnet, der altersgerechte und reflektierte digitale Nutzung verlangt. Digitale Werkzeuge sollen erst eingesetzt werden, wenn Basiskompetenzen vorhanden sind; für Lesen, Schreiben, Rechnen und soziales Lernen werden smartphonefreie Räume gefordert. Zudem verlangt die Gruppe Aufklärung über Plattformmechanismen, Suchtgefahren und den ökologischen Fussabdruck von KI und digitalen Geräten. Sie berichtet von Vereinsamung, psychischen Belastungen und suchtförderndem Mediengebrauch bei Jugendlichen. In Basel-Stadt dürfen private digitale Geräte seit Juni auf Volksschularealen nicht sichtbar oder hörbar sein. Im Baselbiet fordert eine Initiative zudem, in den ersten vier Primarklassen auf digitale Geräte im Unterricht zu verzichten. Der Brief wird am Mittwochabend der Basler Staatskanzlei übergeben.