Themen: Klima&Energie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Die Basler Verwaltung hat ihr Klima-Zwischenziel für 2026 deutlich verfehlt. Ihre jährlichen Treibhausgasemissionen gingen seit 2022 von rund 4’200 auf rund 3’700 Tonnen CO2-Äquivalente zurück, statt wie vorgesehen um 26 Prozent nur um rund 12 Prozent. Der Regierungsrat hält dennoch am selbst gesetzten Ziel fest, die Verwaltung bis 2030 auf Netto-Null zu bringen. Bisher trugen vor allem der Ersatz fossiler Heizungen und die Elektrifizierung der Fahrzeugflotte zur Reduktion bei. Beide Vorhaben kommen jedoch langsamer voran: Für Heizungsprojekte fehlt Personal, beim Fuhrpark verzögert der Aufbau der Ladeinfrastruktur die Umstellung. Bei unverändertem Trend verblieben 2030 rund 2’900 statt 900 Tonnen Emissionen, die mit Zertifikaten ausgeglichen werden müssten. Zusätzliches Personal und eine Prüfung zur Beschleunigung der Fahrzeug-Elektrifizierung sollen gegensteuern. Eine aktualisierte Strategie ist für das erste Halbjahr 2027 angekündigt.