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Bellevue, Limmatquai und Vorzugsroute sind für Velofahrende besonders gefährlich

TSRI
Bellevue, Limmatquai und Vorzugsroute sind für Velofahrende besonders gefährlich

Themen: Gesellschaft, Technologie

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Zürich registrierte 2022 mehr als doppelt so viele Velounfälle wie zehn Jahre zuvor. Gleichzeitig hat sich die Zahl der Velofahrenden fast verdoppelt, während weniger Autos und Töff unterwegs sind. Laut einer Auswertung von Unfalldaten bestehen mehrere Schwerpunkte in City, Wiedikon und Altstetten; zudem dürfte die Dunkelziffer hoch sein. Am Limmatquai ereigneten sich zwischen 2023 und 2025 50 Unfälle, begünstigt durch Tramhaltekante, Schienen und Fussverkehr. Die Velovorzugsroute in Altstetten verzeichnete neun Unfälle; eine geplante Einbahnführung der Herdernstrasse wird durch Einsprachen verzögert. Beim Bellevue wurden zwölf Unfälle gezählt, an der Sihlhölzlibrücke in zwei Jahren acht, davon vier mit Schwerverletzten. Angepasste Grünphasen hätten dort seither weitere Unfälle verhindert. Weitere Gefahrenstellen liegen an der Hardstrasse sowie bei einer Tankstelle oberhalb des Triemli. Verbesserte Signalisation, Bremsschwellen, breitere Velostreifen und abgesetzte Radwege sollen Risiken senken.

tsri.ch

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