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Benko, grosses Kino: „Zürich liebt mich“

Inside Paradeplatz
Benko, grosses Kino: „Zürich liebt mich“

Themen: Kultur/Feuilleton, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Der Fernsehfilm «Benko – Size Does Matter» wurde auf ARD, ORF und in der Schweiz auf Play SRF gezeigt. Das Werk setzt laut Beitrag nicht auf eine nüchterne Dokumentation, sondern auf fiktionale Zuspitzung und zeichnet René Benkos Geschäftssystem als eine Geschichte von Erzählungen über Werte und von willigen Geldgebern. Im Fokus steht dabei die Rolle Schweizer Banken, insbesondere aus Zürich. Die Filmfigur stellt die Zürcher Kreditgeber als leicht zu gewinnen dar; der Beitrag verweist auf Kredite, die der damalige Bär-Chef Philipp Rickenbacher an der Bahnhofstrasse bewilligt habe. Sie seien über verschachtelte Luxemburger Holdings abgesichert gewesen. Auch Kantonalbanken hätten sich an Signa engagiert: genannt werden mehr als 70 Millionen Franken aus dem Aargau, 60 Millionen aus Graubünden sowie je 25 Millionen aus Wallis und Obwalden. Der Beitrag beziffert die Verluste der Schweizer Bankenbranche auf rund 850 Millionen Franken und kritisiert, dass Renditeerzählungen harte Bilanzen verdrängt hätten.

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