Themen: Partei-Politik, Demokratie, Geopolitik
Regionen: International, Europa
Rund 3,4 Millionen Menschen in Bosnien-Herzegowina sind am Sonntag zur Wahl eines neuen Parlaments und der Präsidentschaft aufgerufen. Die Wahllokale sind seit dem Morgen geöffnet und schliessen um 19 Uhr. Beobachterinnen und Beobachter erwarten kaum Veränderungen bei den politischen Machtverhältnissen. Die Politik des Landes wird von Nationalparteien der muslimisch-bosniakischen, serbischen und kroatisch-katholischen Bevölkerungsgruppen geprägt. Bosnien-Herzegowina ist EU-Beitrittskandidat. Besondere Bedeutung erhält die Abstimmung durch die Führung der serbischen Teilrepublik Republika Srpska, die eine Abspaltung anstrebt. Die Wahlen gelten deshalb als Test für die politische Stabilität des Landes.