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Buch: Bio war nur der erste Schritt

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Buch: Bio war nur der erste Schritt

Themen: Kultur/Feuilleton, Umwelt, Technologie

Regionen: International, International Unbestimmt

Urs Niggli, der das Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick während 30 Jahren leitete, hinterfragt in seinem Buch «Was kommt nach Bio?» die Grenzen des Bio-Landbaus. Dieser habe wichtige Impulse für eine nachhaltigere Landwirtschaft gegeben, sich inzwischen aber zu einem starren Regelwerk verengt, das Innovation erschwere. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung, knapper Ressourcen und des Klimawandels setzt Niggli auf Agrarökologie: Sie soll das Erfahrungswissen von Landwirten mit Forschung und technologischen Neuerungen verbinden. Auf einer Reise durch mehrere Kontinente betrachtet er traditionelle Anbaumethoden und indigene Ernährungssysteme. Die Genschere Crispr/Cas hält er für vereinbar mit Bio und für nützlich, um Pflanzen an Schädlinge und Trockenheit anzupassen. Auch Feldroboter und Drohnen könnten bei der Unkrauterkennung sowie bei der Steuerung von Bodenfeuchtigkeit und Nährstoffen helfen. Niggli kritisiert jene, die neue Technologien für die Ernährungssicherheit für unnötig halten.

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