Themen: Iran Krieg, Geopolitik
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Irans Armee erklärt, sie sei stärker als zu Beginn des Kriegs im Nahen Osten und bereit, auf jeden Angriff unmittelbar und ohne geografische Grenzen zu reagieren. Armeesprecher Mohammad Akraminia beruft sich dabei auf einen Befehl des Obersten Führers. Nach US-Angriffen auf die Insel Qeshm und israelisch-amerikanischen Drohungen wurden die diplomatischen Bemühungen unter Vermittlung Katars intensiviert, um eine Wiederaufnahme der Kämpfe zu verhindern. In der US-Regierung haben sich laut dem Wall Street Journal die Spannungen über den Iran-Kurs nach den Zwischenwahlen verschärft. Vizepräsident JD Vance und Gesandter Steve Witkoff streben ein Ende des Konflikts an. Verteidigungsminister Pete Hegseth und Regionalkommandeur Brad Cooper drängen auf neue Kämpfe. Aussenminister Marco Rubio und Finanzminister Scott Bessent befürworten schärfere Sanktionen und die Fortsetzung der Blockade. Auch Israels Premier Benjamin Netanyahu wünscht neue Kämpfe. Die USA bieten zudem 20 Millionen Dollar und eine mögliche Umsiedlung für Informationen über Irans Atomprogramm.