Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Unbekannte haben sich laut Darstellung Zugang zum E-Banking einer Kundin der Baloise Bank verschafft und ihr insgesamt rund 82’000 Franken entzogen. Ende November des Vorjahres wurden von einem Konto innert kurzer Zeit 17 Überweisungen von meist rund 4’500 Franken ausgelöst. Zehn Zahlungen gingen an einen Empfänger im Raum Valencia, weitere nach Spanien, Berlin, Nürnberg und an eine Baufirma in Frankreich. Vom zweiten Konto folgten drei weitere Vergütungen, unter anderem nach Nürnberg und Mailand. Der Kontostand des ersten Kontos sank in einer Nacht von 130’220.51 auf 56’598.50 Franken. Einen Teilbetrag konnte die Bank zurückholen. Baloise erklärt nach technischer Prüfung, sämtliche Transaktionen seien mit den korrekten Authentifizierungsmerkmalen freigegeben worden; ein Datenleck oder eine Cyberattacke auf die Bank habe nicht vorgelegen. Die Limite sei via Mobile-App von 500 auf 4’500 Franken erhöht worden. Die Bank sieht daher keinen Pflichtverstoss. Die Kundin hat einen neuen Rechtsanwalt beauftragt.