Themen: KI/Digital, Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg
Cyberangriffe auf Banken und Zahlungsdienste reichen von technischen Störungen bis zu Betrug mittels Social Engineering. Im September zeigte Postfinance einzelnen Kundinnen und Kunden vorübergehend falsche Kontostände an; E-Finance und App waren später teilweise langsam oder nicht erreichbar. Bei Revolut wurden Fälle von Erpressungsdruck mit angeblich erbeuteten Kundendaten bekannt. Häufiger verleiten Täter Betroffene jedoch dazu, Zahlungen selbst auszulösen. Ein Verkäufer aus der Region gab nach einem angeblichen Ricardo-Kauf über Whatsapp auf einer gefälschten E-Banking-Seite seine Zugangsdaten ein; innert Minuten wurden mehrere Tausend Franken überwiesen. Weil er rasch Bank und Polizei kontaktierte, liess sich ein Teil des Schadens verhindern. Das BACS und die Berner Kantonalbank empfehlen, keine Links aus unerwarteten Nachrichten zu nutzen, Freigaben genau zu kontrollieren, Zugangsdaten und Codes nie preiszugeben sowie Geräte, Apps, Virenschutz und Backups aktuell zu halten. Bei Zweifeln sollen Kundinnen und Kunden ihre Bank über bekannte offizielle Kanäle kontaktieren.