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Dalla Riviera fino a Cambridge per capire come è nato il cosmo

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Dalla Riviera fino a Cambridge per capire come è nato il cosmo

Themen: Wissenschaft

Regionen: Schweiz, Tessin, International, Europa

Andrea Ferrari aus Lodrino hat von der Royal Society eine Dorothy Hodgkin Fellowship über 1,87 Millionen Pfund erhalten. Der 1989 geborene Teilchenphysiker wird damit während acht Jahren an der Universität Cambridge eine unabhängige Forschungsgruppe führen und mit Fachleuten in Deutschland, den USA und Japan zusammenarbeiten. Das Team sucht nach mathematischen Strukturen, welche die Gravitation mit der elektromagnetischen, starken und schwachen Kernkraft in einer einheitlichen Theorie verbinden könnten. Damit sollen unter anderem Vorgänge in Schwarzen Löchern und der Ursprung des Universums besser verstanden werden. Ferrari studierte Physik in Zürich, erwarb in Oxford einen weiteren Master über philosophische Grundlagen des Fachs und promovierte zu mathematischen Aspekten der Quantenfeldtheorie. Forschungsstationen führten ihn unter anderem nach Oxford, Durham, Edinburgh, Kanada und zum deutschen Desy. Auch ausserhalb der Akademie arbeitete er für Infrastruktur-Start-ups und bei UBS in der Kreditrisikoanalyse. Langfristig möchte er mit seiner Partnerin und seiner Tochter ins Tessin zurückkehren.

www.cdt.ch

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