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Daniel Niggli: «Hohe Häuser»

Hochparterre
Daniel Niggli: «Hohe Häuser»

Themen: Klima&Energie, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Architekt Daniel Niggli richtet den Blick auf Zürcher Hochhäuser mittlerer Höhe, die im Stadtbild oft kaum wahrgenommen werden. Beispiele sind das Amtshaus am Werdplatz, ein Büroturm an der Seebahnstrasse oder die Wohnscheibe bei der Schmiede Wiedikon; hinzu kommen Wohnhäuser der Stadterweiterungen seit den 1950er-Jahren in Albisrieden und Schwamendingen. Mit 30 bis 40 Metern Höhe überragen diese Bauten ihre Umgebung meist nur etwa doppelt und bleiben damit massstäblich zurückhaltend. Niggli sieht darin ein bewährtes städtebauliches Mittel: Hohe Häuser könnten Akzente setzen, Siedlungs- und Freiraumensembles strukturieren und sich zugleich in den Stadtraum einfügen. Die innere Verdichtung erhöhe den Druck auf günstige Bestandswohnungen und gebundene graue Energie, während Stadtklima und Schwammstadt Freiräume sowie Kaltluftkorridore verlangten. Eine neue 40-Meter-Zone, besonders an noch grünen Stadträndern, könne punktuelle Verdichtung ermöglichen und flächigen Ersatzneubau vermeiden helfen.

www.hochparterre.ch

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