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Darum steigen die Prämien in Zürich besonders stark

TSRI
Darum steigen die Prämien in Zürich besonders stark

Themen: Gesundheit, CH-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Im Kanton Zürich steigt die mittlere Prämie der obligatorischen Grundversicherung nächstes Jahr auf 477 Franken pro Monat. Das entspricht gegenüber dem laufenden Jahr einer Zunahme von 5,8 Prozent. Noch stärkere Anstiege verzeichnen laut Angaben nur Jura, Schaffhausen, Solothurn und Appenzell Innerrhoden. Der Kanton erklärt den Anstieg damit, dass die Prämien in den vergangenen Jahren die Kosten nicht gedeckt hätten. Als Kostentreiber nennt er die hohe Nutzung von Leistungen der obligatorischen Krankenpflegeversicherung, höhere Tarife im stationären Bereich sowie wachsende Ausgaben für Spitex und psychotherapeutische Angebote. Trotz des Anstiegs liege die Prämienbelastung in Zürich unter dem Schweizer Durchschnitt und etwas tiefer als in anderen städtisch geprägten Kantonen mit Universitätsspitälern. Für 2027 sind rund 1,4 Milliarden Franken für Prämienverbilligungen vorgesehen, etwa zur Hälfte finanziert vom Bund. Rund 500 Millionen Franken entfallen auf Sozialhilfe- und Ergänzungsleistungsbeziehende, 800 Millionen auf individuelle Verbilligungen.

tsri.ch

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