Themen: Bildung, Klima&Energie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Basel/NWCH
Basler Schulen leiden nach Darstellung der Kolumne unter unzureichendem Hitzeschutz. Jean-Michel Héritier, Präsident der Schulsynode, erklärt in einem zitierten Interview, dass das Öffnen der Fenster um vier Uhr morgens nur während der ersten Stunden helfe; ab etwa zehn oder elf Uhr werde es wieder heiss. In vollen Klassenzimmern verschärften schlechter Luftaustausch und Wärme die Belastung für Kinder und Lehrpersonen, Konzentration und Unterricht seien gefährdet. Der Grosse Rat habe mehrere Vorstösse zur Entlastung überwiesen, darunter bereits 2023 eine schriftliche Anfrage von Sandra Bothe. Die Autorin wirft dem Erziehungsdepartement unter Vorsteher Mustafa Atici jedoch vor, statt wirksamer Schritte vor allem allgemeine Verhaltenstipps wie Trinken, Schatten, luftige Kleidung und Sonnencrème zu verbreiten. Sie fordert finanzierte, rasch umsetzbare Lösungen wie Decken- und Standventilatoren, geeignete Rollläden, Hitzeschutzfolien, Lüftung in Pausen sowie Klimaanlagen.