Themen: Leben, Klima&Energie, Innen-Politik
Regionen: Schweiz, Zentralschweiz
Das geplante Zuger Wohnhochhaus Pi ist nach einer Beschwerde beim Verwaltungsgericht vorerst blockiert. Der Regierungsrat hatte den Rekurs einer Privatperson gegen den Bebauungsplan Geviert GIBZ im Juli 2026 abgewiesen; im August wurde dieser Entscheid weitergezogen. Erst nach einem rechtskräftigen Bebauungsplan kann das Baugesuch eingereicht werden, das wiederum Einsprachen auslösen kann. Der 80 Meter hohe, konisch geplante Holzturm an der Baarerstrasse soll auf 27 Geschossen rund 180 Wohnungen bieten, davon 130 preisgünstige. Der Bebauungsplan für das Areal zwischen Baarer-, Göbli- und Industriestrasse war Anfang 2025 von 70 Prozent der Zuger Stimmbevölkerung angenommen worden. Vorgesehen sind zudem Bistro, Café, Kita und ein Energiekonzept mit See- und Grundwasser, Abwärme sowie Photovoltaik. Für den Bau müsste ein Wohnhaus mit 48 Wohnungen abgerissen werden; dessen Mieterschaft erhielt ein Vormietrecht. Entwickelt wird Pi von der Tech Cluster Zug AG, ein grosser Teil der Wohnungen soll an Gewoba und die Pensionskasse V-ZUG gehen.