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«Die Badi ist eigentlich ein intimer Ort»

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«Die Badi ist eigentlich ein intimer Ort»

Themen: Gesellschaft, Innen-Politik, Bildung

Regionen: Schweiz, Bern/Freiburg

Die Stadt Bern setzt diesen Sommer in einzelnen Badis testweise Teams der Firma Taktvoll ein. Gemeinderätin Ursina Anderegg begründet den Einsatz mit steigenden Besucherzahlen, engeren Platzverhältnissen durch Bäderschliessungen sowie gemeldeten Übergriffen und Diebstählen. Der Dienst soll Badi-Personal unterstützen, präventiv wirken und ansprechbar sein, ohne eine einschüchternde Atmosphäre zu schaffen. Die Stadt befragt zudem Marzili-Nutzende zur Zukunft geschützter Bereiche wie des Frauenbereichs Paradiesli; als Frau gilt dort laut Anderegg, wer sich als Frau identifiziert. Ein separates Becken für Finta-Personen sei auch eine Kapazitätsfrage. Im selben Interview erläutert Anderegg den Kostendruck bei der schulischen Tagesbetreuung. Der städtische Anteil stieg von 2024 auf 2025 um rund 45 Prozent auf 28,7 Millionen Franken. Für 2027 wird der Ausbau des Betreuungsschlüssels auf eins zu sechs sistiert; weitere Sparmöglichkeiten werden geprüft.

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