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Diskriminierender Post müsste Konsequenzen haben, die SVP schweigt und stimmt zu

TSRI
Diskriminierender Post müsste Konsequenzen haben, die SVP schweigt und stimmt zu

Themen: Partei-Politik, Gleichstellung, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

SVP-Kantonsrat Christoph Marty hat nach den Ausschreitungen am Zürcher Hardplatz auf Facebook die Stadtpolizei sexistisch und homophob angegriffen. Er schrieb, sie bestehe nach Jahrzehnten «linksversiffter Führung» zu drei Vierteln aus Frauen und schwulen Männern; deshalb fehlten Männer, die hart eingreifen könnten. Polizeivorsteherin Karin Rykart und Polizeikommandant Beat Oppliger forderten ihn schriftlich auf, sich zu entschuldigen und den Beitrag zu löschen. Marty lehnt dies ab. Die kantonale SVP nahm öffentlich keine Stellung. FDP-Kantonsrat Marc Bourgeois bezeichnete die Formulierungen zwar als unnötig derb, teilte aber offenbar die inhaltliche Kritik. Die Debatte betrifft auch den Polizeieinsatz selbst: Am Hardplatz wurden Tränengas und Gummischrot eingesetzt. Nach der 1.-Mai-Demonstration 2023 verlor ein junger Mann nach einem Gummischrottreffer das Augenlicht auf einem Auge. Im letzten Jahr feuerte die Stadtpolizei laut Angaben über 7000 Gummigeschosse ab. Ob mehr Polizeigewalt die Lage verbessert, bleibt unbelegt.

tsri.ch

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