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„Dolchstoß fürs Denken“: Wie verhindert werden soll, dass Schüler durch KI das Lernen verlernen

Correctiv Schweiz
„Dolchstoß fürs Denken“: Wie verhindert werden soll, dass Schüler durch KI das Lernen verlernen

Themen: Bildung, KI/Digital

Regionen: International, Europa

Deutschland stellt im laufenden Schuljahr in 14 Bundesländern den schulischen KI-Chatbot AIS bereit, während Norwegen die Nutzung generativer KI vor dem 14. Lebensjahr verbietet und sie bis 16 nur streng begleitet zulässt. Lehrkräfte und Bildungsforscher warnen, Schülerinnen und Schüler könnten mit KI Lernschritte überspringen und Inhalte weniger durchdringen. Eine Studie mit über 26’000 Jugendlichen in China ergab zwar bessere benotete KI-gestützte Arbeiten, aber deutlich schwächere Leistungen bei Prüfungen ohne KI. Eine MIT-Studie beobachtete bei ChatGPT-Nutzung reduzierte neuronale Vernetzung beim Schreiben. Deutsche Länder setzen überwiegend auf Medienbildung, Fortbildungen und einen schrittweisen Einsatz statt auf Altersverbote; einige haben Handyverbote eingeführt. Florian Nuxoll plädiert dafür, zuerst Basiskompetenzen aufzubauen und KI-Ergebnisse prüfen zu lernen. Zugleich arbeitet er an tutoriellen KI-Systemen, die Lernprobleme diagnostizieren und individuell passende Aufgaben anbieten sollen.

Correctiv Schweiz

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