Themen: Partei-Politik, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
Der angekündigte Rücktritt von Bundespräsident Guy Parmelin auf Ende Jahr stellt die SVP vor eine umstrittene Bundesratsnomination. Der Beitrag zieht Parallelen zur Ersatzwahl von 2000, als die Bundesversammlung statt der offiziellen SVP-Kandidaten Samuel Schmid wählte und die Partei danach verstärkt auf Opposition setzte. Heute verfügt die SVP laut Darstellung über wachsenden Rückhalt in lateinischen Kantonen und könnte bei den Wahlen 2027 einen Wähleranteil von rund 30 Prozent erreichen. Als mögliche Kandidaten werden besonders die Genfer Nationalrätin Céline Amaudruz und der Tessiner Ständerat Marco Chiesa genannt; auch Pierre Alain Schnegg und Jean-Pierre Galati werden als denkbare zusätzliche Namen für ein Dreierticket angeführt. Aus dem Wallis treten Franz Ruppen und Michael Graber an, wobei der Beitrag wegen jüngerer kantonaler Affären Vorbehalte erwartet. Zürich verzichte laut Darstellung diesmal bewusst auf eine Kandidatur und richte den Blick auf einen späteren Rücktritt Albert Röstis.