Themen: Reisen & Ferne Welt, Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: International, Europa
Ein Feriengast schloss im Januar zwei Verträge für Apartments an der Costa Blanca ab und überwies dafür rund 4500 Euro in Teilzahlungen auf ein Konto der Revolut Bank in Litauen. Die Verträge sahen bei einem Rücktritt bis zwei Wochen vor Anreise eine vollständige Rückerstattung vor. Zwei Tage vor Beginn des Aufenthalts reagierte die angebliche Vermieterin jedoch weder auf WhatsApp noch telefonisch. Freunde organisierten zunächst eine Notunterkunft. Vor Ort stellte sich heraus, dass die im Vertrag genannte spanische Firma zwar existiert und registriert ist, aber nichts vom litauischen Konto wusste. Die Holding TM Grupo erklärte, das Angebot sei betrügerisch. Der Betroffene erstattete bei der Guardia Civil Anzeige gegen die auf den Verträgen aufgeführte Firma. Er vermutet mögliche Versäumnisse bei Revolut, etwa bei der Prüfung des Kontoinhabers oder der Kontoeröffnung. Er hofft auf ein Chargeback über seine Bank, rechnet bei der Streitsumme aber nicht mit einer Klage. Zugleich verweist er auf erschwerte private Abklärungen zu Domaininhabern.