Themen: Gesellschaft, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die DZ Privatbank in Zürich liess durch die externe Kanzlei Blum&Grob Vorwürfe zu möglichen MeToo-Vorfällen untersuchen. Nach Angaben eines Sprechers des Luxemburger Mutterhauses wurden keine Handlungen festgestellt, welche die Schwelle einer sexuell konnotierten oder taxierenden Belästigung erfüllen. Die Anschuldigungen betrafen Belästigungen durch Vorgesetzte; das Ergebnis stütze sich auf Aussagen der Betroffenen. Die Bank habe ihre Mitarbeitenden erneut darauf hingewiesen, dass Verletzungen der persönlichen Integrität nicht toleriert würden. Zur Prävention ordnete die Zürcher Führung eine Verschärfung des Dresscodes sowie interne Schulungen zum Verhaltenscodex an. Zudem verliess ein Mitglied der Generaldirektion Schweiz das Unternehmen kurzfristig. Laut Sprecher steht diese Personalie ebenso wie weitere Wechsel weder mit der arbeitsrechtlichen Untersuchung noch mit den erhobenen Vorwürfen in Zusammenhang, sondern mit langfristiger strategischer Planung und dem Wachstumskurs der Bank.