Themen: Klima&Energie, CH-Politik
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Das Winterthurer Parlament hat Änderungen an der Verordnung zum Förderprogramm Energie ohne Diskussion genehmigt. Grundlage ist unter anderem der 2024 auf Bundesebene angenommene Mantelerlass zugunsten erneuerbarer Energien. Stadtwerk unterstützt seit 15 Jahren Liegenschaftsbesitzende mit kostenlosen Energieberatungen sowie Beiträgen für Photovoltaikanlagen, Fernwärmeanschlüsse und Fassadendämmungen. Bis Ende 2023 flossen rund 12,5 Millionen Franken; laut Stadtwerk wurden damit etwa 285 Gigawattstunden Strom eingespart, entsprechend dem Jahresverbrauch von rund 57'000 Schweizer Haushalten. Finanziert wird der Topf über eine Abgabe aller Stromverbrauchenden. Das zulässige Maximum steigt von einem auf 1,5 Rappen pro Kilowattstunde, wobei der Stadtrat eine Erhöhung bis zu dieser Grenze selbst beschliessen kann. Pro Haushalt bedeutet dies 15 bis 25 Franken Mehrkosten jährlich. Der Rabatt für Bezüge über 100'000 Kilowattstunden wird aufgehoben. Zudem begrenzt die Stadt Förderungen auf 200'000 Franken je Projekt, damit Grossprojekte den Topf nicht ausschöpfen. Aus der SVP kamen sechs Gegenstimmen.