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«Es waren sehr, sehr lange 32 Minuten»

Bajour
«Es waren sehr, sehr lange 32 Minuten»

Themen: Gesellschaft

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH, International, Südamerika

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,4 vom 10. August in Kolumbien gründete der Basler Journalist Andreas Toro Henao mit seinem Mann Julio den Verein United for Belalcázar. Das Beben kostete landesweit 289 Menschen das Leben, 143 weitere gelten als vermisst. Knapp 27'000 Häuser wurden zerstört, mehr als 120'000 beschädigt; Präsident Abelardo de la Espriella bezifferte den Gesamtschaden auf rund 8,3 Milliarden Euro. Besonders betroffen ist Belalcázar, der Heimatort von Julios Familie: Dort wurden laut der Leiterin des kommunalen Gesundheitsamts etwa 60 Häuser zerstört und 220 beschädigt, Todesopfer oder Verletzte gab es jedoch keine. Der Verein will fünf bis sechs Millionen Franken für Reparaturen und den Wiederaufbau sammeln. Die Gelder sollen nicht an Behörden fliessen, sondern über eine geplante kolumbianische Stiftung zweckgebunden vergeben und kontrolliert werden. Schweizer Hilfswerke und die DEZA stellten mindestens 1,35 Millionen Franken für die Nothilfe bereit.

Bajour

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