Prometheus: Der unabhängige Medienspiegel der Schweiz

Seite wird geladen …

Zum Inhalt springen
Zurück zur Übersicht

Esther Kern: «Unsere Lebensmittel sind zu billig»

TSRI
Esther Kern: «Unsere Lebensmittel sind zu billig»

Themen: Umwelt, Leben, Wirtschaft/Finanzen

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Esther Kern setzt sich mit ihrem 2014 gestarteten Ansatz «Leaf to Root» dafür ein, auch Karottenkraut, Radieschenblätter oder Fenchelgrün als Zutaten zu verwenden. Rund ein Drittel der essbaren Lebensmittelanteile gehe in der Schweiz zwischen Acker und Teller verloren oder werde verschwendet. Kern versteht die Nutzung solcher Teile nicht als blosse Resteverwertung, sondern als neugierigen Blick auf pflanzenbasierte Ernährung. Nicht alle Pflanzenteile seien jedoch essbar: Kartoffelkeime und -blätter gehörten etwa nicht auf den Teller; bei Nachtschattengewächsen sei Vorsicht geboten. Am Zürcher Food Festival Soil to Soul gestaltet Kern Ende Oktober 2026 ein Menü zu ihrem Buch «Taste Not Waste» und einen Workshop mit Landwirtin Regina Schwarzenbach. Sie verbindet Food Waste mit Bodenqualität, Biodiversität, fairen Preisen und bewusstem Konsum. Einzelne könnten durch Einkauf und Zubereitung beitragen, doch auch Landwirtschaft, Handel und Politik müssten handeln.

tsri.ch

Zum Originalartikel