Themen: Klima&Energie, Umwelt
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Der Zürichsee hat wegen der anhaltenden Hitze einen historischen Tiefstand erreicht: Seit Beginn der Messungen 1951 wurde kein tieferer Wasserstand registriert. Auf Höhe des Zürichhorns ist deshalb eine kleine Landzunge sichtbar, wo sich normalerweise Wasser befindet. Die Zürcher Baudirektion bestätigt, dass in flachen Uferbereichen der Seegrund stellenweise trockenliegt. Eine Übersicht über weitere neu sichtbare Flächen führt der Kanton nicht. Badegäste und Spaziergängerinnen und Spaziergänger sollen bewachsene Stellen nicht betreten, damit Wasserpflanzen und Muschelbestände, besonders in geschützten Uferzonen, nicht zusätzlich geschädigt werden. Bis Ende August könnte der Pegel laut Kanton um weitere 15 Zentimeter sinken. Der Wasserstand wird zwar über Zu- und Abflüsse reguliert, doch die Niedrigwassergrenze ist bereits unterschritten. Ein stärker gedrosselter Abfluss in die Limmat würde wiederum Fische und andere Lebewesen im Fluss belasten.