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Extremsprünge am Unteren Letten gehen viral – doch jetzt gibt’s eine Anzeige

TSRI
Extremsprünge am Unteren Letten gehen viral – doch jetzt gibt’s eine Anzeige

Themen: Sport, Innen-Politik

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Das Elektrizitätswerk der Stadt Zürich hat wegen Hausfriedensbruchs Anzeige gegen Personen erstattet, die vom Kraftwerk am Unteren Letten und dem angrenzenden Burrischopf waghalsige Sprünge ins Wasser filmten. Die Videos verbreiten sich auf Instagram und zeigen auch aufwendige Choreografien sowie Drohnenaufnahmen. EWZ-Sprecher Thöme Jeiziner erklärt, Sprünge von den Gebäuden kämen wiederholt vor; das Unternehmen reiche jeweils Anzeige ein. Es gehe um den Schutz der Springerinnen und Springer sowie darum, eine Haftung bei Unfällen zu vermeiden. Die Dächer liegen über 13 Meter über dem Wasser, dessen Tiefe unterhalb des Kraftwerks gemäss Bericht nur knapp vier Meter beträgt. Zudem könnten Springer Hindernisse im oder unter Wasser nicht erkennen, und die Wassertiefe könne sich verändern. EWZ hat bauliche Massnahmen gegen das Erklettern des Dachs umgesetzt. Der Betreiber des Instagram-Accounts warnt ebenfalls davor, riskante Szenen nachzuahmen.

tsri.ch

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