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F1 trifft Vermögensverwalter: Warum Vollgas nicht immer die beste Strategie ist

finews.ch
F1 trifft Vermögensverwalter: Warum Vollgas nicht immer die beste Strategie ist

Themen: Wirtschaft/Finanzen, Sport, KI/Digital

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Bei einer Kundenveranstaltung von Flossbach von Storch in Zürich verglichen der langjährige Sauber-Sportdirektor Beat Zehnder und Portfoliomanager Simon Jäger die Formel 1 mit der Vermögensverwaltung. Zehnder schilderte, wie das frühere Sauber-Team mit dem Audi-Einstieg von rund 450 auf etwa 850 Mitarbeitende wuchs und dadurch Ressourcen gewann, aber längere Entscheidungswege erhielt. Jäger plädierte im Gegensatz dazu für überschaubare Teams und konzentrierte Portfolios. Er warnte vor der starken Konzentration des US-Aktienmarkts auf wenige Technologiekonzerne sowie vor zusätzlicher Volatilität durch den KI-Boom und passive Anlageprodukte. Beide Gesprächspartner betonten, Daten ersetzten keine Entscheidungen: Ein Formel-1-Wagen liefere über 250 Sensoren rund eine Million Datenpunkte pro Sekunde, doch auch dort seien Erfahrung und abgestimmte Teams entscheidend. Risiken müssten bewusst abgewogen, Fehler offen analysiert und Mitarbeitende langfristig gefördert werden.

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