Themen: Wirtschaft/Finanzen, KI/Digital
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
FinanzFabio, bürgerlich Fabio Marchesin, empfiehlt seinen Followern vor allem ETF-Sparpläne und verweist dabei häufig auf die Saxo Bank. Die Bank gehört zu seinen wichtigen kommerziellen Partnern und sponsert seinen Podcast. Auf seiner Website «Let’s Talk About Money» erscheinen Brokervergleiche, Empfehlungen und Links zur Kontoeröffnung. Für vermittelte Kundinnen und Kunden kann Marchesin Provisionen erhalten; die Höhe der Einnahmen aus der Partnerschaft legt er nicht offen. Eine auf Suchmaschinenoptimierung spezialisierte Agentur beschreibt, sie habe seinen Auftritt kommerziell ausgebaut. Sie bezeichnet die Seite zur Eröffnung eines Saxo-Kontos als «Saxo-Funnel» und «Money-Hebel»; diese habe binnen zwölf Monaten 5’347 organische Klicks erzielt. Der Beitrag stellt damit die Unabhängigkeit von Brokervergleichen bei möglicher Vermittlungsvergütung infrage. Marchesin erklärt auf Anfrage, er wähle Partner sorgfältig aus und beurteile sie nach eigenen Kriterien. Kommerzielle Kooperationen beeinflussten seine Unabhängigkeit nicht. Zu konkreten finanziellen Vertragsbedingungen äussert er sich nicht.