Themen: Umwelt
Regionen: International, China
Ein Erdbeben der Stärke 7 hat in der tibetischen Region Nagqu mindestens 16 Menschen getötet und 65 verletzt; 11 Verletzte befinden sich in kritischem Zustand. Nach Angaben chinesischer Staatsmedien stürzten 339 Häuser ein, die Stromversorgung fiel aus, wurde in einigen Gebieten am Freitagmorgen jedoch wiederhergestellt. Mehr als 12’400 Menschen wurden evakuiert. Das Epizentrum lag in der Nacht auf Donnerstag im Kreis Baqên in der Region Nagqu, rund 400 Kilometer nordöstlich von Lhasa. Steinschläge führten zu Strassensperrungen und erschweren Rettungskräften den Zugang zu besonders stark betroffenen Hochlagen. Die Behörden riefen den Notstand aus und entsandten Rettungsteams. Ministerpräsident Li Qiang verlangte dringliche Massnahmen für Rettung, medizinische Versorgung sowie Unterbringung der Betroffenen. Der US Geological Survey registrierte nahe dem Epizentrum sieben weitere Erschütterungen; die stärkste erreichte Magnitude 5,2 in zehn Kilometern Tiefe.