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Freizeitmotorboote erschrecken Schwimmer

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Freizeitmotorboote erschrecken Schwimmer

Themen: Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Die IG Rheinschwimmen kritisiert gefährliche Begegnungen zwischen Freizeitmotorbooten und Schwimmenden im Basler Rhein. Auslöser ist ein Vorfall der vergangenen Woche: Ein Motorboot mit ausländischen Kennzeichen fuhr nahe beim St. Alban-Steiger mit Tempo auf ein älteres Paar zu, das ufernah Richtung Strand schwamm. Der Fahrer drehte erst spät ab und erklärte, die beiden seien in seiner Fahrrinne. Die IG widerspricht: Die Schwimmenden hätten sich im empfohlenen Bereich und so weit links befunden, wie es die Strömung sinnvoll mache. In Basel gebe es nur eine Fahrrinne für Grossschiffe, nicht für Freizeitmotorboote. Gemäss Hochrhein-Polizeiverordnung müssen Kleinfahrzeuge ihre Geschwindigkeit insbesondere beim An- und Ablegen so wählen, dass sie Personen am Ufer und im Wasser nicht unnötig stören, behindern oder gefährden. Solche Situationen träten laut Verein zu Saisonbeginn regelmässig auf. Die IG verlangt Information über die Basler Schwimmkultur, Höchstgeschwindigkeiten für Freizeitmotorboote und gegenseitige Rücksichtnahme.

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