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Generation Deutschland: Risse beim Kongress der AfD-Jugend

Correctiv Schweiz
Generation Deutschland: Risse beim Kongress der AfD-Jugend

Themen: Partei-Politik, Migration/Asyl, Demokratie

Regionen: International, Europa

Der Kongress der AfD-Jugend Generation Deutschland in Magdeburg war von völkischer Rhetorik, Angriffen auf den Staat und Forderungen nach einer ethnokulturellen Kontinuität geprägt. GD-Sprecher Jean-Pascal Hohm verlangte, Millionen Menschen müssten Deutschland verlassen; den Begriff «Remigration» verwendete er jedoch nicht. Dieser ist innerhalb der AfD umstritten, weil Martin Sellners Konzept auch deutsche Staatsbürger mit Migrationsgeschichte einbezieht und Gerichte es in dieser Form als menschenwürdewidrig und verfassungswidrig beurteilten. Konflikte zeigten sich auch beim Europapapier der Jugendorganisation: Es sah vor, Euro und Binnenmarkt zu erhalten und zu reformieren, stiess bei Delegierten aber auf Widerstand. Nachdem ein Änderungsantrag das Euro-Bekenntnis streichen sollte, zog der Vorstand die Resolution zurück. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund bereitete seine Anhängerschaft zudem darauf vor, dass eine absolute Mehrheit in Sachsen-Anhalt verfehlt werden könnte. Die Südtiroler Aktivistin Melanie Mair forderte ausserdem die Unabhängigkeit Südtirols von Italien.

Correctiv Schweiz

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