Themen: Ukraine Krieg, Gesellschaft
Regionen: International, Europa
Gennadiy Druzenko ordnet den Krieg in der Ukraine als Prolog zu einer gefährlicheren Welt ein. In mehreren Beiträgen setzt er sich mit persönlichen und gesellschaftlichen Folgen des Kriegs auseinander. Dabei fragt er, ob ein Kampf für die Ukraine möglich ist, ohne Russland zu hassen. Er beschreibt zudem einen nationalistischen Schub, der in eine «patriotische Raserei» übergehen könne. Seine ukrainische Grossmutter wird mit der Aussage zitiert, es gebe keine guten oder schlechten Nationen. Ein weiterer Beitrag zeichnet einen Wandel von einer russischen zu einer ukrainischen Identität nach und verbindet ihn mit einem Wunsch nach Kraft und Sieg für die Ukraine.