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Gli uomini-miracolo di Patrice Franceschi

Sept

Themen: Reisen & Ferne Welt, Kultur/Feuilleton, Technologie

Regionen: International, International Unbestimmt

Patrice Franceschi blickt auf seinen Weltumflug mit einem Ultraleichtflugzeug zurück, der ihn vom 29. September 1984 bis zum 26. März 1987 beschäftigte. Weil die damals fragilen Maschinen nur etwa 80 km/h schnell waren, höchstens fünf Stunden Flugzeit erreichten und rund 400 Kilometer pro Etappe schafften, liess er Atlantik und Pazifik per Schiff oder Frachtflugzeug überqueren. Die Flugroute führte in drei Abschnitten von Paris nach Dakar, von Recife nach San Francisco und von Singapur nach Paris; insgesamt sollten 33 Länder und etwa 40'000 Kilometer entlang einer Linie um den Äquator bewältigt werden. Allein im offenen Cockpit war er mit Kompass, Karten und Uhr unterwegs. Sandstürme über der Sahara, Regenzeit im Amazonasgebiet, Krieg in Mittelamerika, Monsun in Südostasien und winterliches Europa erschwerten die Reise. Franceschi beschreibt die knapp 909 Tage als körperlich und mental fordernd, aber auch als Erfahrung von Einfachheit: Sein Besitz beschränkte sich weitgehend auf drei kleine Taschen. Das Fluggerät gehört heute zum Bestand des französischen Luft- und Raumfahrtmuseums in Le Bourget.

www.sept.info

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