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Google zahlt fürs Stromsparen, um KI-Rechenzentren zu betreiben

Infosperber
Google zahlt fürs Stromsparen, um KI-Rechenzentren zu betreiben

Themen: Klima&Energie, KI/Digital, Technologie

Regionen: International, Nordamerika

Google setzt auf «virtuelle Kraftwerke», um den Strombedarf seiner KI-Rechenzentren in Spitzenzeiten zu decken. Dazu beauftragte der Konzern am 22. Oktober 2026 das Unternehmen Voltus. Dieses bündelt unter anderem Batterien, Klimaanlagen, Ladestationen und Industrieanlagen von Haushalten und Firmen. Die Teilnehmenden erhalten Geld, wenn sie bei Netzengpässen ihren Verbrauch senken oder Batterien entladen. Die finanziellen Einzelheiten sind noch nicht bekannt. Gemeinsam mit dem Netzbetreiber PJM soll Voltus für Google in Spitzenzeiten bis zu 1070 Megawatt bereitstellen. Das PJM-Netz versorgt 67 Millionen Menschen in 13 US-Bundesstaaten. Bereits im Juni hatten Google und Voltus ein Programm über 100 Megawatt vereinbart, das wegen grosser Nachfrage ausgebaut wurde. Virtuelle Kraftwerke erzeugen keinen Strom, sondern verschieben oder reduzieren den Verbrauch. Das US-Energieministerium schätzte 2023, ihr Ausbau könne bis 2030 die Netzkosten jährlich um rund zehn Milliarden Dollar senken. In der Schweiz und Deutschland sind vergleichbare grosse Modelle noch wenig verbreitet.

www.infosperber.ch

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