Themen: KI/Digital, Innen-Politik
Regionen: International, Nordamerika
Graham Norton hat vor einem Gericht in Kalifornien einen Erfolg gegen Meta erzielt. Der Konzern muss Unterlagen herausgeben, die helfen sollen, die Person hinter der Facebook-Seite «Westminster Wire» zu identifizieren. Der Moderator, Komiker und Buchautor hatte geltend gemacht, die Seite verbreite Deepfakes sowie falsche Behauptungen über ihn und seine Familie. Zu den behaupteten Falschmeldungen gehörten der Tod seiner 94-jährigen Mutter und ein angeblich schlechter Gesundheitszustand Nortons sowie seines Ehemanns Jonathan McLeod. Zudem seien ihm mit KI generierte Bilder und anstössige, rassistische oder anderweitig verwerfliche Ansichten zugeschrieben worden. Norton erklärte, die Beiträge hätten grosse Unruhe, seelische Belastung und Ängste ausgelöst. Er habe Freunde über die Unwahrheit angeblicher Krankheitsberichte informieren müssen. Meta verlangt laut Bericht die Kennzeichnung KI-generierter Bilder und will irreführende KI-Inhalte entfernen oder sanktionieren. Norton plant nun ein Verfahren vor dem High Court in England gegen die Verantwortlichen von «Westminster Wire».