Themen: Wirtschaft/Finanzen, Gesundheit
Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur
Die GZO AG, die Steiner AG und deren Rechtsnachfolgerin H56 Immo haben ihren Streit über den 2024 gestoppten Spitalneubau in Wetzikon beigelegt. Bei rechtskräftiger Bestätigung des Nachlassvertrags steigt die vorgesehene Sofortausschüttung an die Gläubiger von 70,1 auf 85,5 Millionen Franken. GZO bezahlt H56 Immo 4,6 Millionen Franken und sagt ab 2030 während sieben Jahren jährliche Zahlungen zu, falls die EBITDA-Marge über 13,5 Prozent liegt. H56 Immo zieht ihre Klage zurück, das provisorisch eingetragene Bauhandwerkerpfandrecht erlischt und die Verfahren werden beendet. Von einer Rückstellung über mehr als 20 Millionen Franken werden 14,4 Millionen für die Ausschüttung frei. Der Vergleich gilt nur bei Fortbestand der GZO AG; bei Konkurs blieben die Streitigkeiten bestehen. Gläubigervertreter Gregor Greber verlangt vom Kanton Zürich Schadenersatz im Rahmen der Staatshaftung. Er kritisiert ungenügend geprüfte Alternativen, fehlende Transparenz und die Behandlung des Immobilienwerts. Zudem fordert er eine unabhängige Untersuchung der Sachwalter und staatlichen Aufsicht.