Themen: KI/Digital, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: International, Europa
Die Londoner Neobank Revolut hat sensible Kundendaten an eine unbefugte Drittperson weitergegeben, nachdem ein Mitarbeiter betrügerischen Anfragen gefolgt war. Die Anfragen erweckten den Eindruck, von einer legitimen Behörde zu stammen. Reuters zufolge bestätigte Revolut die Herausgabe von Informationen nach solchen gefälschten Ersuchen. Nach Angaben von TechCrunch umfassten die kompromittierten Daten Geburtsdaten, Post- und E-Mail-Adressen, Telefonnummern sowie Kopien von Identitätsdokumenten, darunter Pässe und Führerscheine. Der Vorfall trifft ein Unternehmen, das als besonders erfolgreiche Neobank mit einem Wert von rund 120 Milliarden Dollar dargestellt wird. Für einen angestrebten Börsengang wird eine Bewertung von bis zu 200 Milliarden Dollar genannt. Zum Vergleich wird die UBS mit 130 Milliarden Franken bewertet. Revolut hat Büros in Zürich bezogen und gewann 2025 laut Beitrag fast eine Viertelmillion neue Kunden.