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Iberg: der Traum vom Einfamilienhaus

WNTI
Iberg: der Traum vom Einfamilienhaus

Themen: Gesellschaft, Leben

Regionen: Schweiz, Zürich/Winterthur

Iberg, eine Aussenwacht von Winterthur, hat sich in drei Jahrzehnten stark verändert: Von 295 Einwohnern im Jahr 1990 wuchs der Ort auf fast 1200 Personen. Grosszügige Bauzonen begünstigten einen Bauboom; Reihen- und Einfamilienhäuser prägen heute das ehemalige Bauerndorf. Viele zugezogene Familien schätzen die Ruhe, Natur und Nachbarschaft, während Alteingesessene die Veränderungen teilweise als schmerzhaft erleben. Der Bevölkerungszuwachs erhöht den Bedarf an Schulraum. Die Stadt Winterthur plant beim Schulhaus Weierweid einen Neubau für Kinder aus Gotzenwil, Weierhöhe, Eidberg und Iberg. Umstritten sind Höhe und Standort des Gebäudes unter einer Hochspannungsleitung. Nach sinkenden Schülerprognosen soll der Bau nur noch zweistöckig werden, doch der Widerstand gegen den Standort bleibt. Gleichzeitig verschwanden Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten; die Bewohner orientieren sich für Angebote und Freizeit weitgehend an Winterthur.

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