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«Il n’y a pas de bonnes ou de mauvaises nations», disait ma grand-mère ukrainienne

Heidi News
«Il n’y a pas de bonnes ou de mauvaises nations», disait ma grand-mère ukrainienne

Themen: Ukraine Krieg, Krieg&Frieden, Kultur/Feuilleton

Regionen: International, Russland/Eurasien, Europa

Michail Schischkin schildert, wie er seit der Annexion der Krim 2014 in der Schweiz und international vor Putins Russland warnte und Boykotte der Olympischen Spiele in Sotschi sowie der Fussball-WM 2018 forderte. Nach dem russischen Grossangriff von 2022 setzte er sich öffentlich gegen Schweizer Neutralität und für Sanktionen ein. Zugleich berichtet er von gemeinsamen Auftritten mit ukrainischen Kulturschaffenden, die später wegen ihrer Zusammenarbeit mit russischen Kolleginnen und Kollegen unter Druck gerieten. Gennadi Druzenko plädiert dafür, die ukrainische Identität als moralische Entscheidung statt als Frage von Herkunft zu verstehen. Er kritisiert Hass und den Kult um Stepan Bandera, erinnert an eine russische Freiwillige, die für die Ukraine starb, und verweist auf die Lehre seiner Grossmutter, wonach nicht Nationen, sondern Menschen gut oder schlecht seien. Beide wollen trotz erwarteter Anfeindungen eine öffentliche Begegnung organisieren, um den Dialog mit russischen Gegnern Putins zu ermöglichen und Perspektiven für eine gerechte Beendigung des Krieges zu suchen.

www.heidi.news

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