Themen: Sport, Wirtschaft/Finanzen
Regionen: Schweiz, Schweiz Unbestimmt
The Times hat Angaben über FIFA-Präsident Gianni Infantino berichtigt und sich bei ihm sowie beim Weltfussballverband entschuldigt. Die britische Zeitung räumt ein, die Behauptung eines nicht deklarierten «zweiten Gehalts» der FIFA sei falsch gewesen. Zudem seien Auslagen und Rückerstattungen nach den einschlägigen Schweizer Rechnungslegungsvorschriften nicht als Vergütung auszuweisen. Auch frühere Aussagen zu einer Immobilie in Miami korrigiert die Zeitung: Infantino habe diese nicht unter dem Marktwert erworben. Weder er noch Angehörige seien rechtliche oder wirtschaftliche Eigentümer der Gesellschaft Shadi LLC und übten darüber Kontrolle aus. Die FIFA bekräftigt daraufhin ihre Kritik an einer aus ihrer Sicht koordinierten und fortlaufenden Kampagne gegen den Verband und seinen Präsidenten. Sie fordert Medien zu sorgfältiger Quellenprüfung auf und kündigt an, gegen unzutreffende oder irreführende Berichte entschieden vorzugehen.