Themen: Iran Krieg, Krieg&Frieden, Geopolitik
Regionen: International, Westasien, Nordamerika
Der Krieg zwischen den USA und Iran verläuft nach Darstellung des Textes nicht im Sinne von Präsident Donald Trump. Weder Washington noch Teheran hätten einen entscheidenden strategischen Vorteil erreicht. In den USA sinkt die Unterstützung für den Krieg, und auch republikanische Politiker äussern zunehmend Unbehagen mit Blick auf die Midterm-Wahlen. Laut Zahlen der New York Times wurden seit Kriegsbeginn 18 amerikanische Militärangehörige getötet und 624 verletzt. Die israelische Zeitung Haaretz verweist zudem auf rasch sinkende Bestände von Raketenabwehrsystemen und steigende Kosten eines langen Konflikts. Iran zeigt demnach kein Interesse an einem raschen Friedensschluss, während die Strasse von Hormuz trotz amerikanischer Drohungen kaum befahrbar bleibt. Pentagonbeamte warnen Trump vor einer Bodenoffensive. Zwar herrscht derzeit eine Kampfpause, doch Iran nutze sie zur Neuaufstellung. Trump spricht von guten Gesprächen, während Teheran die USA nach fünf Monaten Krieg in einer Sackgasse sieht.