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Incontro con i Beduini della Giordania (2/4)

Sept

Themen: Gesellschaft, Innen-Politik

Regionen: International, Westasien

Jordaniens Eliten förderten die Sesshaftwerdung der Beduinen, um die Wüstenbevölkerung stärker in die staatlich gelenkte Entwicklung einzubinden und besser zu kontrollieren. In Rum und Diseh bot die Regierung Häuser, Schulen, Brunnen, Dienstleistungen und Subventionen an, während sie den Zugang zu Wüstengebieten zunehmend regulierte und damit das Nomadenleben erschwerte. 1960 eröffnete eine Militärschule in der Region, 1965 folgte eine Klinik auf dem Gelände des späteren Dorfs Rum. 1975 liess sich der Stamm der Zalabyeh dort als erster in grösserer Zahl nieder; das Gebiet gehörte zu seinem angestammten Territorium. Auch die militärische Präsenz begünstigte die Ansiedlung. Viele Beduinen arbeiteten traditionell neben der Viehzucht bei Polizei und Armee, weil andere Erwerbsmöglichkeiten fehlten. Ein ehemaliger Geheimdienstmitarbeiter schildert den Militärdienst als hart, aber passend zu den Eigenschaften, die Beduinen sich selbst zuschreiben.

www.sept.info

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