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Irene Laarhuis kam 1953 zum Lernen in die Schweiz – und brachte anderen etwas bei

Online Reports
Irene Laarhuis kam 1953 zum Lernen in die Schweiz – und brachte anderen etwas bei

Themen: Gesellschaft, Gesundheit, Kultur

Regionen: Schweiz, Basel/NWCH

Irene Laarhuis kam im Oktober 1953 aus Deutschland zum Lernen in die Schweiz, wurde aber dem Felix-Platter-Spital in Basel zugeteilt und blieb bis 1986 in der Stadt. Die heute 103-Jährige erzählt in einer neuen Lebensgeschichte von ihrer Spitalarbeit und späteren Tätigkeit als Gemeindeschwester in Muttenz. Sie schildert Arbeitsbedingungen mit wenigen wiederverwendeten Spritzennadeln, selbst sterilisierten Instrumenten, Putztätigkeiten für ausgebildete Pflegende und einer Haftung für beschädigte Arbeitsgeräte. Schweizerinnen seien entlassen und durch deutsche Krankenschwestern zu tieferen Ausländerlöhnen ersetzt worden. Im Basler Frauenspital erlebte sie hohe Belastung, strenge Hierarchien und unklare ärztliche Anweisungen. Laarhuis begann deshalb, Anordnungen schriftlich festzuhalten. Sie setzte sich zudem für einen Bettenheber und hygienische Wegwerfbeutel anstelle offener Glasbehälter für Körperflüssigkeiten ein. Nach anfänglicher Ablehnung wurden die Beutel im Frauenspital verwendet.

onlinereports.ch

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